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Dr. Biebl

Der Nutzen von Zahnfleischtransplantationen

Eine Zahnfleischtransplantation wird bei Zähnen angewendet, deren Zahnhälse bzw. Teile der Wurzel durch Zahnfleischrückgang freiliegen. Diese Zähne wirken unnatürlich lang, was gerade im Frontzahnbereich von vielen Patienten als störend empfunden wird und zu Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen führen kann.

Durch eine Zahnfleischtransplantation kann ein ästhetisches Längenverhältnis von Zahn und Zahnfleisch wieder hergestellt werden. Dieser Eingriff kann aber auch notwendig sein, um ein weiteres Fortschreiten eines Zahnfleischrückganges aufzuhalten.

Neben den ästhetischen Nachteilen führt ein  freiliegender Bereich oft zu einer Überempfindlichkeit des Zahnes beim Genuss sehr warmer, kalter oder süßer Speisen. Der Grund dafür ist, dass in diesem Bereich des Zahnes das recht sensible Dentin (Zahnbein) nicht oder kaum von einer anderen Schicht (dem Zahnschmelz oder, im Wurzelbereich, von Wurzelzement) bedeckt wird, also nahezu frei liegt. Die im Dentin vorhandenen feinen Kanäle leiten die Reize an die im Inneren liegenden Nervenfasern weiter.

Hinzukommt, dass der freiliegende Bereich manchmal geschont und weniger intensiv gereinigt wird. Dies kann das Risiko von Zahnhalskaries und Entzündungen erhöhen.

Bei implantatgetragenem Zahnersatz

Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet von Zahnfleischtransplantationen ist die Implantologie. Dabei ist es möglich, ein besonders ästhetisches, natürliches Aussehen des implantatgetragenen Zahnersatzes zu erzielen und das Implantat sowie umliegendes Weichgewebe vor schädlichen Einflüssen zu schützen.

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